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Jetzt registrierenDie Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) bestand von 1924 bis 1937 und ist nicht dasselbe wie die spätere DR – dazu unten mehr. Sie ist die Bahn der Epoche II: Einheitsdampfloks, die letzten Länderbahn-Fahrzeuge im Reichsbahn-Anstrich und die Stromlinienzüge der dreißiger Jahre. Die 2.098 Modelle im Katalog machen sie zur am besten belegten deutschen Bahnverwaltung ihrer Zeit – Schwerpunkt bei Brawa, Märklin, Liliput und Fleischmann.
Die beiden Kürzel werden oft verwechselt, meinen aber verschiedene Dinge:
| Kürzel | Zeitraum | Was es war |
|---|---|---|
| DRG | 1924–1937 | Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft – eine Aktiengesellschaft, gegründet im Zuge der Reparationsregelungen des Dawes-Plans |
| DR | ab 1937 bzw. 1949–1993 | Deutsche Reichsbahn – zunächst wieder als Reichsbehörde, nach 1949 die Staatsbahn der DDR |
Für die Anlage ist die Unterscheidung praktisch relevant: Ein DRG-Fahrzeug gehört in eine Szene der Epoche II, ein DR-Fahrzeug meist in Epoche III oder IV. Der Bestand bestätigt das: Rund 97 Prozent der DRG-Modelle sind Epoche II eingeordnet, während bei der DR die Epochen III und IV überwiegen. Die westdeutsche Nachfolgerin ist die DB.
Die DRG erbte 1920 die Fahrzeugparks von acht Länderbahnen und begann, sie durch Einheitslokomotiven zu ersetzen – Baureihen mit möglichst vielen gemeinsamen Bauteilen. Im Katalog sind sie breit vertreten, dazu die übernommenen Länderbahnmaschinen, die noch jahrelang in Reichsbahn-Farben liefen. Den größten Block bilden die Dampflokomotiven, gefolgt von Güter- und Personenwagen.
Die dreißiger Jahre brachten die spektakulärsten Fahrzeuge der Epoche: stromlinienverkleidete Schnellzugloks und die ersten schnellen Dieseltriebzüge. Beides ist im Katalog vertreten und macht die DRG zu einer dankbaren Epoche für Anlagen, die Tempo und Repräsentation zeigen wollen.
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